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Heimtiermesse in Dresden

Ereignisse > 2010

Zuerst kamen wir uns doch etwas verloren vor - so allein da ganz hinten in unserer Ecke - aber spätestens am Samstag waren wir froh, denn bei uns herrschte nicht so viel Gedränge, wie in den übrigen Gängen.

Auch konnten wir so sicher sein, dass jeder, der bei uns stand, auch uns zuhörte und nicht etwa beim Nachbarstand.
J

  • "Ist das ein Boxer?"
  • "Ist das eine Bordeaux-Dogge?"
  • "Sind das Bulldoggen?"
  • "Wie groß werden die?"
  • "Bleiben die so klein?"
  • "Wie sind die so im Wesen?"

- waren wohl die häufigsten Fragen und

  • "Continental Bulldog? - Habe ich ja noch nie gehört."

- der häufigste Kommentar.

Natürlich gab es auch ganz schlaue Kommentare, wie:
"Die Rasse kenn' ich. Meine Eltern haben früher
auch mal Boxer gezüchtet."

Auf jeden Fall gibt es seit dem Wochenende mindestens 50 Dresdner mehr, die wissen was ein Conti ist.

Wie man hier links und oben sehen kann, bekamen wir auch Besuch von den "englischen Stammvätern".

Einige Besucher ließen sich sogar - im wahrsten Sinne des Wortes - zu einem intensiveren Gespräch herab.

Die Reaktionen der Kinder gingen von "Hinter-Muttis-Rücken-Verstecken" über leichte Zurückhaltung, recht mutig bis hin zur gnadenlosen Knuddel-Attacke.

Am meisten jedoch hat mich diese Familie erstaunt. Während viele Eltern kaum ihren größeren Kindern das Streicheln der Hunde erlaubten, hatte diese Mutter keine Bedenken PAULA ihr Baby beschnuppern zu lassen.

Am Sonntag kam dann auch noch Klein-JOJO auf Stippvisite, in der eigens dafür tags zuvor erstandenen Transporteinheit.

Ich glaube, dass es wohl Niemanden gab, der nicht von unseren Hunden, ihre Ruhe und Ausgeglichenheit begeistert war. Ob das Ganze auch auf Gegenseitigkeit beruhte, vermag ich allerdings nicht zu sagen.


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